
tritt zur Kommunalwahl 2009 in Zeiten an, wo viele Bürger und Bürgerinnen sich enttäuscht von den etablierten Parteien mehr und mehr abwenden.
Die landesweiten Umfragen belegen, dass die bisherigen Rezepte der großen Volksparteien und deren wechselnder Partner mit Sitz im Deutschen Bundestag keine nennenswerte Wirkung zeigen.
Zu offensichtlich ist die sich immer mehr öffnende Schere zwischen Arm und Reich, Kinderarmut, Altersarmut, die die jetzigen Parteien nicht in der Lage sind zu beseitigen, oder nur zu bremsen.
Zu offensichtlich sind die vielen Halb- und Unwahrheiten, mit denen die Regierenden uns, Bürger und Bürgerinnen haben trösten und vertrösten wollen.
Zu wenig Substanz verbirgt sich mittlerweile hinter den Wörtern „Christlich“, „Sozial“, „Frei“ und „Demokratisch“.
Auch die Partei, die sich „Grün“ nennt, ehemals als Friedensbewegung gegründet, hat längst ihre Ideale verraten.
Die Richtung und Ergebnisse dieser unheilvollen Entwicklung, wofür regierende Parteien Verantwortung tragen, ist unverkennbar.
In diesem immer noch einem der reichsten Länder der Erde ist jedes vierte Kind arm, Vielzahl der Rentner auf die Tafel angewiesen sind, weil die Rente fürs Überleben als Anerkennung einer lebenslangen Leistung nicht reicht.
Obdachlose und Harz- IV Empfänger am Rand des Existenzminimums, oder gar darunter gedrängt, aus dem gesellschaftlichem Leben völlig ausgegrenzt sind.
Bildung der nächsten Generation, ein wichtiges Konjunktur förderndes Element und Garant des friedlichen Zusammenlebens aller Menschen, auf unterste Niveau zurückgefahren, Studiengebühren mit verheerenden Folgen eingeführt worden sind.
Bürgerrechte wurden eingeschränkt, das Grundgesetzt durch Änderungen, die nicht mit dem Volk besprochen, verwässert wurde.
Wer kann sich noch uneingeschränkt auf das Grundgesetz berufen, wenn es um Unverletzlichkeit der Wohnung, Fernmeldewesens und persönlicher Freiheit und Sicherheit handelt?!?
Gesetze der Regierenden wurden erlassen, die die Gerichte wegen Ungerechtigkeit wieder aus der Kraft setzen mussten und damit ein ganz schlechtes Zeugnis für moralische Befähigung und handwerkliche Fähigkeiten den Politikern der regierenden Parteien attestierten.
Bemerkenswert ist allein die Einigkeit von diesen vier Parteien in Ablehnung und Bekämpfung der Partei, DIE LINKE., die zunehmend am Gewicht zunimmt.
Wir, DIE LINKE. in Haltern am See, wir registrieren das alles und sind der Meinung, dass es an der Zeit ist diese unheilvolle Richtung anzuhalten und sie umzukehren.
Am 30. August 2009 werden die Bürger und Bürgerinnen ihre Entscheidung treffen.
Wir werden uns bemühen das in uns gesetzte Vertrauen auch zu erfüllen.